Mal ehrlich gefragt: Wayne? Anscheinend die ganze Welt. Mich nicht. Zumindest nicht sonderlich.
Google schiebt mal wieder ein frisch gebackenes Tool für’s Web aus dem Ofen und diesmal handelt es sich gleich um einen vollwertigen Webbrowser. Hören tut das ganze auf den Namen “Chrome” und ist natürlich noch Beta. Die man seit heute (oder gestern?) herunterladen kann.
Irgendwie geht mir dieses “Wir wollen eine eierlegende Wollmilchsau werden” von Google auf die Nerven. Es gibt bereits einige gute und schlechte Browser auf dem Markt, warum muss man unbedingt noch einen Schlechten in die Masse werfen? Stattdessen könnte man das finanzielle und entwicklungstechnische Potential viel besser nutzen und anderen Projekten unter die Arme greifen, wie das z.B. bisher mit dem Mozilla Firefox gehandhabt wurde. Die sind ausserdem schon viel weiter fortgeschritten. Aber im Hause des Suchmaschinengiganten muss man ja das Rad wieder neu erfinden, damit man ja überall mitmischt.
Seit Inode von UPC übernommen wurde, ist mein Ex-Lieblingsprovider einfach nicht mehr das, was er früher einmal war. Als “die Guten” wirklich noch die Guten waren, ging das Bestellen eines XDSL-Anschlusses ziemlich rasch über die Bühne. Innerhalb von ca. 2 Wochen hatte man seinen Internetanschluss. Ausfälle gab es praktisch nie und die Geschwindigkeit hielt sich auch annähernd an die Produktangaben. Ich war damals wirklich sehr zufrieden.
Jetzt habe ich bei meinem Umzug nach Wien den großen Fehler begangen, mich erneut für Inode zu entscheiden. Inzwischen arbeiten die aber längst unter einer neuen Führung. Und diese scheint einerseits ziemlich lahm und anderseits sehr unkonsequent bei ihrer Produktlinie zu sein.
Gefühlte 2 Monate und ein Produkt wird wieder unbenannt, eingestellt oder durch ein neues ersetzt. So z.B. auch gerade bei der Inode “Web&Phone” Produktfamilie, welche ich demnächst wieder konsumiere und die gerade in “Take I.T. easy” und “Take I.T. max” unbenannt wurde. An den Leistungen und Preisen hat sich allerdings nichts geändert.
Welchen Sinn das ergibt, ist für mich unverständlich. Das einzige was man damit erreicht ist zunehmende Kundenverwirrung…
Jeden, der es nicht sowieso schon von mir persönlich oder über andere Wege erfahren hat und ausserdem Möglichkeit und Interesse daran hat zu kommen, möchte ich auf den monatlichen Iceberg-Event in der Wiener Arena am kommenden Freitag (29.08.2008) aufmerksam machen.
Wie jeden letzten Freitag im Monat ist die Arena wieder Schauplatz dieses inzwischen schon Kultstatus verdächtigen Clubbings. In den einzelnen Hallen des Geländes legen Szenebekannte DJ’s in den verschiedensten Musikrichtungen auf. Ein genaues Line-Up findet man auf der offiziellen Homepage.
Beginn ist um 22:00 Uhr, reguläres Ende um 05:30 Uhr Früh. Eintritt bis 23:00 Uhr 6€, danach 8€.
Ich war bereits selbst einmal dort - und werde auch diesen Freitag wieder kommen - und kann es nur empfehlen, es zahlt sich auf jeden Fall aus!
Schon mal OpenStreetMap ausprobiert? Im Prinzip nichts anderes als google.maps, allerdings in vielen Fällen genauer und übersichtlicher als das Kartenservice des Suchmaschinengiganten.
Bspw. sind in Wien Straßen- und U-Bahn Linien, Fußwege, Lokale, Parkplätze, uvm. genau eingezeichnet. Und was noch fehlt kann von jedem User (nach Registrierung) selbst hinzugefügt werden.
Auf jeden Fall ein empfehlenswertes und interessantes, neues Community-Projekt.
Dank eines ehemaligen Schulkollegen, der nun bei UPC arbeitet, habe ich endlich wieder Hoffnung auf einen funktionierenden DSL-Anschluss in meiner neuen Wohnung: Spätestens am 16. September sollte ich wieder online sein. Mal sehen ob das tatsächlich klappt…
Das Druck ausüben hat anscheinend auch ein bisschen gewirkt, mir wurden nun die Kosten für den Standortwechsel erlassen :)
Die SW-Entwickler eines Kunden sorgen bei uns UNIX-Sysadmins wieder einmal für Kopfschütteln:
“Sag mal, haben die Java-Entwickler wieder etwas neues implementiert?”
“Ja - eat your memory. Selbst bei 65GB RAM kannst zuschauen, wie dir die SW deinen Speicher wegfrisst!”
Eine gute Nachricht für alle Bloc Party Fans: Noch diese Woche wird die Band ihr neues und drittes Album “Intimacy” veröffentlichen.
Allerdings vorerst nur als Download für alle, die bereits die neue Scheibe vorbestellt haben bzw. noch werden. Man kann sich allerdings auch nur die MP3’s bestellen, zu einem Preis von umgerechnet 6,34€ - da sind dann allerdings nicht alle Songs enthalten. (via nicorola)
Die Playlist-Sharing-Site Muxtape ist seit gestern - zumindest vorübergehend - down. Der Grund dafür ist wieder einmal ein rechtlicher Konflikt mit der Musikindustrie, mangels vorhandener Lizenzen für das Streaming der Musiktitel.
Auf Muxtape war es möglich, in einfachster Art und Weise, eine Playlist aus maximal 12 Songs zusammenzustellen und diese als Stream anzubieten.
Ein offizielles Statement der RIAA (Recording Industry Association) gibt es derzeit noch nicht zu dem Fall. Man kann also gespannt sein, wie sich die Sache weiter entwickelt und ob man die Differenzen klären kann.
Die Musikindustrie hat hier vielleicht einen vieler solcher Anbieter gekillt, allerdings wird das nicht verhindern, dass Andere überleben und Neue aus dem Boden wachsen. Die goldenen, fetten Zeiten für die großen Plattenkonzerne sind definitiv vorbei und man wird sich einen sinnvollen Weg einfallen lassen müssen, um weiterhin mit Musik Umsätze machen zu können. Hoffentlich zu Gunsten der Musiker und deren Konsumenten…
Am vergangenen Samstag war ich mit meiner Freundin bei einem Bengels-Konzert in Thalsdorf in Kärnten. Mit dabei waren noch ihr Cousin und ihre Cousine sowie ein paar Freunde und Freundinnen der beiden.
Eigentlich war es ja eher eine Art großes Dorffest, bei welchem die Bengels einen Teil des Programms darstellten. Und dafür, dass wir uns in einem Kaff befanden, von welchem ich zuvor noch nicht einmal etwas gehört hatte, war das Dorffest ganz schön groß. Es wundert mich immer wieder, wie man so viele Leute in ein kleines, abgeschiedenes Dorf irgendwo am Land locken kann. Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall, es war ein lustiger, langer Abend mit einer Menge Spaß und (teilweise) guter Musik. Die Band hat ein ziemlich breites musikalisches Spektrum im Angebot und covert neben dem üblichen Schlager- und Partyzeugs, welches auf einem Dorffest halt einfach nicht fehlen darf, auch Songs von den Ärzten, Kid Rock, Bloodhound Gang, uvm.
Was sich aber wieder eindeutig bewiesen hat: Der Alkoholkonsum kommt bei derartigen Events nicht zu kurz. Und da nützt das ganze Jugendschutz-Blabla in all seinen Facetten überhaupt nichts. Am Eingang wurden, je nach Alter, grüne oder gelbe Bänder vergeben, für Besitzer des Letzteren - also alle unter 18 - gab es nur Getränke mit niedrigem Alkoholgehalt. Was dem finalen Vollrausch in keinster Weise im Wege stand. Entweder wurde so lange Niedrigprozentiges getrunken, bis auch dieses seine Wirkung ausspielte oder man ließ sich eben mal von einem Älteren Besucher etwas bestellen.
So hatten auch wir am Ende zwei Alkoholleichen am Rücksitz - und nein, ich war NICHT eine dieser beiden… ;)